Wenige Tage vor der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das dritte Quartal hat Midway Games Analysten und Investoren auf schlechtere Ergebnisse vorbereitet. Aufgrund von Abschreibungen und niedriger Handelsnachfrage korrigierte der Publisher die Prognosen nach unten.

Am 7. November wird Midway Games die Bilanz für das am 30. September beendete dritte Geschäftsjahresquartal vorlegen. Im Vorfeld warnte der US-Publisher nun vor einem niedrigeren Betriebsergebnis, das hinter den ursprünglichen Prognosen zurückbleiben werde. Statt der zuvor prognostizierten 19 Mio. Dollar Nettoverlust wird nun ein Minus von 29 Mio. Dollar erwartet. Der Konzernumsatz soll mit 30 Mio. Dollar innerhalb der Prognosen liegen. Begründet wird der Verlust mit hohen Entwicklungskosten, Abschreibungen und der geringeren Handelsnachfrage. Besonders die Performance von "The Suffering: Ties That Bind" und "L.A. Rush" bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Dies wirkt sich auch auf den Umsatz des Gesamtjahres aus. Von ehemals 200 Mio. wurde die Umsatzprognose auf 145 Mio. Dollar gesenkt. Dabei rechnet Midway mit einem Minus von 95 Mio. Dollar. Ursprünglich wurden 60 Mio. Dollar Nettoverlust prognostiziert. Für Midway-CEO David F. Zucker alles kein Grund zur Aufregung: "Natürlich sind wir von einigen Produkten enttäuscht. Dennoch sind die Fortschritte der letzten Monate hervorragend und die Aussicht auf 2006 und 2007 ist exzellent."

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