Nach den investitionsintensiven Jahren 2004 und 2005 leitete Midway Games im zum 31. Dezember beendeten Geschäftsjahr 2006 die Trendwende ein. Bei anziehenden Umsätzen waren die Verluste des US-Publishers signifikant niedriger als in den Vorjahren.

Midway Games hat die Bilanzzahlen für das zum 31. Dezember beendete vierte Quartal und das Gesamtjahr vorgelegt. Demnach hat der US-Publisher nach den investitionsintensiven Jahren 2004 und 2005 die Trendwende eingeleitet. Bei stark steigenden Umsätzen wurde der Unternehmensverlust signifikant gesenkt. Im Weihnachtsquartal erzielte Midway so mit 96,9 Mio. Dollar Umsatz (+38,8 Prozent) einen Nettoverlust von zwei Mio. Dollar. Vor Jahresfrist lag das Defizit noch bei 37,8 Mio. Dollar. Die Tendenz aus dem vierten Quartal bestätigt sich auch für das Gesamtjahr. Bei 165,6 Mio. Dollar Umsatz - ein Plus von 10,3 Prozent im Jahresvergleich - fiel ein Nettoverlust von 77,8 Mio. Dollar oder 86 US-Cent je Aktie an. Im Vorjahr belief sich das Konzernergebnis auf minus 112,8 Mio. Dollar.

Zu verdanken war das deutlich bessere Ergebnis Hits wie "Happy Feet", dem bis dato erfolgreichsten Midway-Titel seit der Übernahme durch Viacom-CEO Sumner Redstone, von dem bislang mehr als 1,8 Mio. Einheiten über alle Plattformen an den Handel ausgeliefert wurden. Aber auch andere Konzernmarken, wie beispielweise "Mortal Kombat: Armageddon" oder "Blitz: The League", schlugen sich gut.

Im laufenden Geschäftsjahr soll der eingeschlagene Weg weiterverfolgt werden. Nach und nach werden sich nach Meinung des Vorstands die Investitionen der vergangenen Jahre auszahlen. Vielversprechende Neuveröffentlichungen wie "Stranglehold", "Black Site Area 51" oder auch "Unreal Tournament 3" sollen den Konzernumsatz bis 31. Dezember 2007 um prognostizierte 36 Prozent auf 225 Mio. Dollar ansteigen lassen. Die Gewinnzone wird Midway aber auch im aktuellen Geschäftsjahr noch nicht erreichen, relativiert der Vorstand. Mit bis zu 44 US-Cent Verlust je Aktie rechnet derzeit die Zentrale in Chicago.

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