Die Namco Bandai Holding hat eine Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr mit Ende 31. März veröffentlicht. Weil das Spielebusiness auf ganzer Linie enttäuschte, wird der Unternehmensgewinn um 54,9 Prozent unter den bisherigen Prognosen liegen.

Das laufende Geschäftsjahr von Namco Bandai läuft nicht nach Wunsch. Auch die japanischen Publisher bekommen die Übergangsphase der Heimkonsolen zu spüren. Weil das Spielegeschäft auf ganzer Linie enttäuschte, gab die Holding eine Gewinnwarnung heraus. Statt bisher prognostizierter 24,2 Mrd. Yen (rund 175,6 Mio. Euro) wird der Überschuss zum 31. März nur noch 11 Mrd. Yen (ca. 79 Mio. Euro) erreichen - ein Rückgang um 54,9 Prozent. Die Umsatzprognose wurde um 4,3 Prozent von 470 auf 450 Mrd. Yen (rund 3,2 Euro) korrigiert. Neben den deutlich hinter den Erwartungen gebliebenen Verkäufen von Toptiteln wie z.B. "SoulCalibur III" unterschätzen die Konzernoberen eigenem Bekunden nach den Erfolg von Nintendos DS-Konsole. Bis auf "Ridge Racer DS" kamen die Umsetzung in zu geringer Stückzahl oder zu spät auf den Markt, um noch signifikante Umsätze zu generieren.

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