Stabile Umsätze bilanzierte der koreanische MMO-Anbieter NCsoft für das zum 30. September beendete dritte Geschäftsjahresquartal. Nach überstandener "Auto Assault"-Krise stiegen auch wieder die Gewinne.

Um ein Prozent auf 85 Mrd. südkoreanische Won (rund 71 Mio. Euro) ist der Umsatz des MMO-Spezialisten NCsoft im dritten Geschäftsjahresquartal zurückgegangen, das zum 30. September beendet wurde. Dabei entfiel mit 53,9 Mrd. Won (rund 45 Mio. Euro) oder 57 Prozent der Gesamtumsätze der Löwenanteil erneut auf den heimischen Markt im E-Sport-verrückten Südkorea. Nordamerika (19 Prozent) und Japan (elf) Prozent folgen, während der europäische Markt mit einem Umsatzanteil von sieben Prozent das Schlusslicht im dritten Quartal bildete.

Entgegen der Umsatzentwicklung legte der operative Gewinn im Bilanzzeitraum deutlich zu. Nach überstandener "Auto Assault"-Krise, die im vorangegangenen Quartal für erhebliche Abschreibungen verantwortlich war, stieg das operative Ergebnis gegenüber dem Quartal davor um 944 Prozent auf 17,5 Mrd. Won (rund 14,6 Mio. Euro) an. Netto verdiente NCsoft 12,8 Mrd. Won.

Hauptumsatzbringer war nicht das in Deutschland populäre "Guild Wars", das im Konzernvergleich für lediglich 14 Prozent der Umsätze verwortlich ist, sondern die in Asien äußerst beliebten Spiele der "Lineage"-Reihe stehen hier ganz oben. Auf einen Umsatzanteil von 36 bzw. 35 Prozent bringen es die beiden bislang veröffentlichten Folgen. Der bisherige Geschäftsverlauf stimmte den Vorstand optimistisch, die für das Gesamtjahr gesteckten Ziele noch zu überbieten. Um neun Mrd. auf 339 Mrd. Won (ca. 283 Mio. Euro) wurde das Umsatzziel für das Gesamtjahr, das zum 31. Dezember endet, angehoben.

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