In einer aktuellen Studie untersucht das US-Marktforschungsunternehmen Strategy Analyst die Chancen der drei kommenden Konsolensysteme. Und obwohl Microsoft mit Xbox 360 die Rolle eines ernst zu nehmenden Herausforderers zugestanden wird, bleibt Sonys Dominanz in den Planspielen ungebrochen.

Das US-Marktforschungsunternehmen Strategy Analyst hat die Studie "Game Consoles For The Digital Home: Assessing The Prospects For PS3, Xbox 360 And Revolution" vorgelegt. Darin untersuchen die Analysten die Marktchancen der kommenden Next-Generation-Konsolen und geben in ihren Planspielen einen Ausblick auf eine mögliche Marktaufteilung.

Dabei wird Sonys PlayStation 3 neuerlich die beherrschende Rolle zugesprochen. Einen Marktanteil von annähernd 60,9 Prozent wird dem Elektronikkonzern im nächsten Konsolenzyklus zugetraut. Bis 2007 allerdings werde Microsoft den Markt in Europa und den USA anführen. Erst wenn die Sony-Konsole dank Blu-ray und Cell-Chip ihre ganze Power ausspielen kann, werde die PS3 deutlich aufholen. Über den gesamten Produktzyklus wird Microsoft lediglich der Status eines ernst zu nehmenden Herausforderers zuteil. Zwar könne der Softwareriese seinen Marktanteil auf Kosten Nintendos erweitern, der Abstand zu Sony bleibe aber immens. Auf 29,4 Prozent taxiert Strategy Analyst den Marktanteil der Xbox 360. Klarer Verlierer ist Nintendo. Das Traditionsunternehmen könne nur noch mit neun Prozent des Marktes rechnen.

In der Verbreitung prognostizieren die Analysten einen weiteren, entscheidenden Schritt nach vorn. Bis 2012 sollen 200 Mio. Next-Generation-Systeme verkauft sein. Mit 121,8 Mio. verkauften Systemen führt Sony den Markt an. Microsoft kommt demnach auf 58,8 Mio. verkaufte Einheiten und Nintendo muss sich der Studie zufolge mit 18 Mio. verkauften Revolution-Konsolen begnügen. Den Handelsumsatz durch die Hardwareverkäufe bis 2012 beziffern die Marktforscher mit 47 Mrd. Dollar weltweit.

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