Neben GameCube-Neuheiten, darunter der in den USA bislang rund 600.000 Mal verkaufte Shooter "Metroid Prime", setzt Nintendo in diesem Jahr verstärkt auf "bestes Gaming für unterwegs", unter anderem mit dem Game Boy Advance SP.

Während einer kurzfrisitg anberaumten Pressekonferenz in Hamburg, die nahezu zeitgleich zu entsprechenden Präsentationen in Japan und England stattfand, präsentierte Nintendo of Europe Anfang Januar die Neuauflage des GBA: Der Game Boy Advance SP (Special Project) besitzt ein hintergrundbeleuchtes Display, das endlich einen viel kritisierten Mangel des Vorgängers behebt, indem es auch unter widrigen Lichtverhältnissen ablesbar ist.

Game Boy Advance-Nachfolger angekündigt

Technisch ansonsten unverändert, kann das Display eingeklappt und so vor Kratzern geschützt werden. Eine weitere Neuerung ist ein eingebauter Li-Ionen-Akku, der Energie für zehn bis 18 Stunden bei ein- bzw. ausgeschalteter Beleuchtung liefert. Von den erweiterten Features und dem kompakten, zeitgemäßen Design im trendigen Metallic-Look verspricht sich Axel Herr, Managing Director Sales & Marketing Germany, einen Nachfrageschub auch bei einer älteren, technikbegeisterten Zielgruppe.

Während der PK betonte Herr, die Markteinführung des GBA SP sei keinesfalls als Reaktion auf beispielsweise die Ankündigung Nokias zu werten, mit dem N-Gage genannten Handy demnächst in den Handheld-Markt einsteigen zu wollen. Der GBA SP soll in Europa bereits kurze Zeit nach Markteinführung in Japan (14. März) und den USA (21. März) am 28. März in den Farben Silber, Schwarz und Nintendo-Blau erhältlich sein und zwischen 129 und 139 Euro kosten. Obwohl theoretisch nicht notwendig, wird Nintendo möglicherweise auch Ersatzakkus anbieten.

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