Gemeinsam mit dem österreichischen Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generation und Konsumentenschutz hat die Wiener Spieleakademie den Ultimate Game Award aus der Taufe gehoben, der Mitte September erstmals vergeben werden wird.

Hierzulande ist es bis zu einem staatlich mitgetragenen Games-Award noch ein weiter Weg. In Österreich ist man da schon ein Stück weiter und verleiht gemeinsam mit dem Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz Mitte September den Ultimate Game Award. Initiator der Preisverleihung ist die Wiener Spieleakademie. Der mittlerweile erheblichen gesellschaftlichen Bedeutung von Computer- und Videospielen wollen die Veranstalter gerecht werden, in dem auf althergebrachte Kriterien bei der Wahl der Gewinner verzichtet wird. Statt Verkaufserfolg, spielerischer oder technischer Brillanz werden die Neuveröffentlichungen der letzten Monate vielmehr nach gesellschaftlichen und familiengerechten Kriterien bewertet. Ausgezeichnet werden die Produkte, die Spaß machen und einen positiven Einfluss auf den Markt ausüben, so die Spieleakademie. Das beste Spiel des Jahre erhält den Ehrentitel "Simply the Best". In der Außenwirkung wollen die Initiatoren Konsumenten und Handel eine Hilfestellung bei der Wahl passender Produkte geben. Als Orientierungshilfe im Software-Dschungel soll der Ultimate Game Award bei der Kaufentscheidung österreichischer Spielefans Qualitätsprodukte aus der Veröffentlichungsflut hervorheben. Die Preisverleihung findet am 13. September im Festsaal der Wirtschaftskammer Wien statt.

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