Zum zweiten Mal nahmen die US-Marktforscher der NPD Group das Verhalten der Onlinegamesspieler unter die Lupe. Die Akzeptanz von Onlinespielen generell sowie die Bereitschaft, für Onlinespiele zu zahlen, sind im Jahresvergleich gestiegen.

Onlinegames sind mittlerweile ein gutes Geschäft. Und die Akzeptanz der Verbraucher steigt, wie die US-Marktforscher der NPD Group mit der Studie "Online Gaming II: The Cosnumer Perspective" aufzeigen. Befragt wurden über 2000 Nutzer der dominierenden Onlinespieleplattformen PC, PlayStation 2 und Xbox.

Demnach ist der PC auch weiterhin die meistgenutzte Hardware, um im Internet zu spielen. 66 Prozent der Teilnehmer gaben an, den heimischen Rechner für Onlinespiele zu nutzen. Dabei werden zumeist Casual Games bevorzugt. Die Konsolensysteme befinden sich aber auf dem Vormarsch. Besonders die Nutzerzahlen bei Microsofts Onlineservice Xbox Live hätten deutlich zugelegt. Seit der Erhebung im vergangenen Jahr habe sich die Zahl verdoppelt, so der Report. Überdurchschnittliche Wachstumsraten wurden bei jugendlichen und weiblichen Nutzern registriert.

Die entscheidende Erkenntnis für Plattformbetreiber und Softwareanbieter aber ist, dass die Bereitschaft, Geld in Onlinegames zu investieren, im Jahresvergleich deutlich zugenommen hat. Damit einher gehe eine gestiegene Nachfrage nach Bonuscontent. Für neue Strecken im Rennspiel oder zusätzliche Karten beim Taktikshooter sei ein großer Teil der User bereit, die Brieftasche zu zücken.

Share this post

Written by