Der schwache PC-Markt zwingt Media Markt, seine Erwartungen zu senken. Gegenwirken möchte der "Rote Riese" durch ein forcieren der Service-Leistungen.

Die schlechten PC-Abverkäufe zwingen Media Markt umzudenken. Anstatt einem zweistelligen Umsatzwachstum, muss sich der "Rote Riese" mit einem nur einstelligen Umsatzplus begnügen. Das geht aus einem Interview der Zeitschrift "ComputerPartner" mit Klaus-Peter Voigt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Media Markt Management, hervor. Die Elektronikfachmärkte-Kette hat nach eigenen Aussagen im vergangenen Jahr nur 900.000 Computer verkauft. Nun soll der Schwerpunkt vom Box-Moving-Geschäft auf Service und Beratung verlegt werden. Geschehen soll dies über Kooperationen. Bereits seit 2000 testet Media Markt in Zusammenarbeit mit Homejumper Serviceleistungen für Endkunden. Vom Werbemotto "Wir können nur billig" will Media Markt trotz der Kosten für den Service nicht abkommen.

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