Infinium Labs hat den Gerüchten um die so genannte Phantom-Konsole ein Ende bereitet: Am 18. November startet das Breitbandgerät in den USA. Abonnenten des Online-Gaming-Service können die Konsole kostenlos beziehen.

Geht es nach Kevin Bachus, President Infinium Labs, wird die Phantom-Konsole physische Datenträger überflüssig machen. Abonnnenten zahlen für den Phantom-Gaming-Service 29,95 US-Dollar im Monat und bekommen dann eine bestimmte Anzahl von Spielen im Monat via Breitbandverbindung zugesendet. Die Konsole selbst wird kostenlos abgegeben. Ohne Abonnement liegt der Preis bei 199 Dollar. Der offizielle Start des Dienstes in den USA soll am 18. November 2004 erfolgen. Über eine Markteinführung in Europa ist noch nichts bekannt.

Infinium legt Starttermin fest

Infinium Labs zielt mit Phantom auf eine breite Zielgruppe und will das Gerät als Spielmaschine für die ganze Familie etablieren. Produziert wird die Hardware vom taiwanesischen Hersteller Biostar. Das Innenleben besteht aus einem AMD Athlon XP 2500+-Prozessor, einem Nvidia GeForce FX5700-Grafikprozessor, 256 MB RAM und einer 40-GB-Festplatte. Ist das Speicherlimit erreicht, sollen länger nicht mehr benutzte Spiele von der Festplatte entfernt und bei Bedarf später wieder hochgeladen werden können. Onlineduelle gegen andere Phantom-User und PC-Spieler sollen problemlos möglich sein.

Kevin Bachus denkt, die Publisher in erster Linie mit dem Wegfall der Herstellungs- und Distributionskosten ködern zu können. Zudem soll sich so ein neuer Vermarktungskanal für Backkatalogtitel eröffnen. Laut Bachus wurden bereits einige große US-Handelsketten für die Distribution des Geräts gewonnen. Näher vorgestellt wird die Konsole auf der Electronic Entertainment Expo.

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