Dem Vorstand von Take 2 Interactive stehen britischen Medien zufolge stürmische Zeiten bevor. Rekordverluste sowie die Skandale und Skandälchen der Vergangenheit veranlassen offenbar eine Gruppe von Großaktionären zu radikalen Schritten. Im Handstreich soll der Vorstand demnach ausgetauscht werden.

Britischen Medien zufolge plant eine Gruppe von Großaktionären bei Take 2 Interactive den Staatsstreich. 46 Prozent der Stimmen soll die Gruppe auf sich vereinen, die den Berichten zufolge den sofortigen Austausch der derzeitigen Führungscrew anstrebt. Für die Investoren sei ein Wechsel in der Führungsetage aber nur Auftakt zu einer ganzen Reihe tiefgreifender Veränderungen. Der Verkauf - zumindest von Unternehmensteilen - ist offenbar Ziel der Aktionäre.

Aufgebracht von CNN-Kolumnist Chris Morris, sorgt die Kampfansage gegen das Take-2-Management nach einem schwierigen Jahr für neuen Wirbel bei Take 2. Mit 184,9 Mio. Dollar musste der New Yorker Publisher im vergangenen Geschäftsjahr einen Rekordverlust hinnehmen. Zudem sehen die Investoren offenbar durch die anhaltend schlechte Presse, der sich Take 2 durch die Skandale und Skandälchen der vergangenen Monate ausgesetzt sieht, ihre Einlagen bedroht.

Auch ein potenzieller Interessent ist bereits gefunden. Der Name Newscorp ist bei möglichen Übernahmen dieser Größenordnung schnell bei der Hand. Der Medienkonzern des australischen Moguls Rupert Murdoch bekundet bereits seit längerem Interesse an der Spielebranche, konnte sich bislang aber nicht zu einem größeren Engagement durchringen.

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