Aufgrund von Hinweisen eines ehemaligen Mitarbeiters hat die Kripo Coburg die Büroräume von Crytek durchsucht. Nach Angaben von Crytek-Geschäftsführer Faruk Yerli wird sich der Zwischenfall jedoch nicht auf den geplanten Release von "Far Cry" Ende März auswirken.

Die Kripo Coburg hat heute nach eigenen Angaben eine Durchsuchung der Bürogebäude einer Coburger Softwarefirma sowie der Wohnung des Geschäftsführers durchgeführt. Die Polizei handelte dabei auf Anordnung der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelike in Hof und suchte nach illegaler Software zur Herstellung von Computerspielen. Den Namen der betroffenen Firma nannte die Kripo nicht. Wie sich inzwischen jedoch bestätigte, handelt es sich dabei um Crytek, Entwickler des für Ende März geplanten Spiels "Far Cry". Gegenüber games.markt bestätigte Geschäftsführer Faruk Yerli die Hausdurchsuchung, die nach einem Hinweis eines ehemaligen Mitarbeiters erfolgte. Die Einschätzung der Polizei, dass durch den illegalen Einsatz der Software ein Schaden im sechsstelligen Euro-Bereich eingetreten sei, konnte er nicht nachvollziehen. Zwar sei es nicht auszuschließen, dass Mitarbeiter eigenmächtig Software ohne Lizenz einsetzen, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Laut Yerli arbeitet das Team seit dem frühen Nachmittag wieder mit Hochdruck an der Weiterentwicklung von "Far Cry". Der Titel soll wie geplant Ende März erscheinen.

Share this post

Written by

Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
Mehring Aims to Strengthen Bavaria's Position as Germany's Leading Games Location Even Further
Bavaria's Minister for Digital Affairs Dr Fabian Mehring @ GG Bavaria 2026 © Kaspar Kozub / StMD Bayern

Mehring Aims to Strengthen Bavaria's Position as Germany's Leading Games Location Even Further

By Marcel Kleffmann 2 min read