Preiskampf frisst Creative-Gewinn
Creative bilanziert für das am 30. September beendete erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein Umsatzplus von 33 Prozent. Wegen des harten Preiskampfes im Hardwaremarkt sank das Betriebsergebnis im Jahresvergleich aber deutlich ab und blieb nur aufgrund eines außerordentlichen Investitionsgewinns im Plus.
Trotz eines 33-prozentigen Umsatzpluses konnte Creative im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres nur knapp den roten Zahlen entwischen. Mit Stichtag 30. September belief sich der Konzernumsatz auf 280,2 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 210 Mio.). Der Nettogewinn sank aufgrund des harten Preiskampfes im Hardwaremarkt von 4,8 Mio. Dollar im Vorjahr auf aktuell 700.000 Dollar. Dass die Gewinnzone überhaupt erreicht wurde, verdankt der Konzern einem außerordentlichen Investitionsgewinn in Höhe von 10 Mio. Dollar. Rechnet man den Sondergewinn heraus, liegt das Betriebsergebnis bei minus 9,3 Mio. US-Dollar.
Dennoch ist die Unternehmensführung nicht unzufrieden. Im boomenden Markt mit tragbaren MP3-Playern wurde erneut Boden gut gemacht. Der Absatz der Creative-Zen-Produktreihe stieg im Jahresvergleich um 123 Prozent. Hoffnung setzt man vor allem in den Multimediaplayer Zen Vision, der nach Unternehmensangaben in der Presse und auf Messen äußerst positiv aufgenommen wurde. Zudem führte Creative die neuen Soundkarten der "Soundblaster X-Fi"-Familie ein. Schon vor Veröffentlichung konnten zahlreiche Auszeichungen für die neuen Produkte eingefahren werden.