Zwar stiegen die Absatzzahlen in sämtlichen Produktgruppen zweistellig, vor einem negativen Neunmonatsergebnis bewahrten die guten Verkaufszahlen Maxdata dennoch nicht. Der harte Preiskampf im Hardwaresegment ließ das Unternehmen ins Minus rutschen.

Im Hardwaremarkt wird mit harten Bandagen gekämpft. Dies spürt auch Computerhersteller Maxdata aus Marl in Westfalen, der nun die Neunmonatszahlen für das laufende Geschäftsjahr veröffentlichte. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Umsatz leicht auf 458,8 Mio. Euro gesteigert (Vorjahr: 456,1 Mio. Euro). Besonders erfreulich war der Anstieg der Absatzzahlen in allen Produktgruppen. So verzeichnete das Unternehmen ein 29-prozentiges Plus bei Monitoren, 18 Prozent Zuwachs bei PC-Systemen und ein Plus von 29 Prozent bei Server-Systemen.

Dennoch schlagen sich Verkaufserfolge nicht positiv im Konzernergebnis nieder. Aufgrund des harten Preiskampfs stieg das Minus nach 6,9 Mio. Euro im Vorjahr auf aktuell 18,7 Mio. Euro an. Auch ein starkes Weihnachtsgeschäft werde am negativen Betriebsergebnis zum Jahresende nichts mehr ändern, so das Unternehmen. Bei 700 Mio. Euro Umsatz erwartet der Vorstand einen Fehlbetrag im hohen einstelligen bzw. niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

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