Preisverfall lastet auf Maxdata
In nahezu sämtlichen Produktgruppen stieg im zweiten Quartal der Absatz des Computerherstellers Maxdata an. Nicht zuletzt aufgrund des anhaltenden Preisverfalls schloss der Konzern das Quartal dennoch im Minus ab.
Im hart umkämpften Hardwaremarkt konnte Computerhersteller Maxdata aus dem westfälischen Marl seine Position im zweiten Quartal teils deutlich ausbauen. So stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 5,6 Prozent auf 147,6 Mio. Euro an. In nahezu sämtlichen Produktgruppen wurde der Absatz teils bedeutend gesteigert. Plus 42 Prozent bei Monitoren, plus 28 Prozent bei Serversystemen und ein Plus von 26 Prozent bei den Personal Computern wurde verzeichnet. Im wichtigen Segment Flachbildschirme betrug die Absatzsteigerung gar 92 Prozent.
Dass das zweite Quartal dennoch mit einem negativen Ergebnis von 9,6 Mio. Euro abgeschlossen wurde, ist laut Unternehmensangaben vor allem auf Strukturausgaben zurückzuführen. Der Ausbau der Vertriebskanäle, die weitere Stärkung der Vertriebsgesellschaft, Investitionen in die Modernisierung der Kommissionierung sowie der anhaltende Preisverfall hätten das Ergebnis belastet. Das Ebit aus dem zweiten Quartal liegt bei minus 8,7 Mio. Euro.
Für das Gesamtjahr ist die Unternehmensleitung dennoch zuversichtlich, die angepeilten Ziele zu erreichen. Die Auftragslage gebe Grund zu Optimismus. Zudem würden sich die Prozess- und Strukturverbesserung aus dem ersten Halbjahr in der zweiten Jahreshälfte positiv auswirken. An der Prognose von mehr als 700 Mio. Euro Umsatz und einem positiven Ebit von fünf Mio. Euro hält der Vorstand daher fest.