PSP-Import: Sony droht Rückschlag
In einem neuerlichen Gerichtsverfahren gegen einen britischen Onlinehändler droht Sony Computer Entertainment ein Rückschlag. Der beklagte Händler argumentierte so geschickt, dass sich das Gericht mehr Zeit für den Fall nehmen möchte.
Nachdem Sony Computer Entertainment Ende Juni vor Gericht noch einen Sieg errungen hatte, könnte dem Konsolenhersteller nun ein Rückschlag in seinen Bemühungen drohen, den Verkauf von importierten PSP-Konsolen in Großbritannien zu unterbinden. Im Streitfall gegen den Onlinehändler Nuplayer vertagte der zuständige Richter die Entscheidung, um sich eingehender mit dem Fall beschäftigen zu können. Wie im vorangegangenen Fall gegen ElectricBirland klagte Sony gegen den Verstoß von Markenrechten. Nuplayer hingegen argumentierte, dass das Markenrecht nicht verletzt werde, da nicht mit den Sony-Marken geworben werde. Erst nach erfolgter Lieferung sei für den Kunden ersichtlich, dass es sich um ein Sony-Gerät handelt. Eine Entscheidung wird frühestens am Freitag, womöglich auch erst in der kommenden Woche gefällt.