SCE dementiert "Hitzeproblem"
Sony Computer Entertainment hat Analysten zum Teil harsch widersprochen, die öffentlich von einem angeblichen Hitzeproblem der PS3-Demostationen auf der Tokyo Game Show sprachen.
Sony Computer Entertainment (SCE) hat sowohl in den USA als auch in Japan und Europa auf Berichte über angebliche Hitzeprobleme bei den auf der Tokyo Game Show (TGS) ausgestellten PS3 reagiert und diese zum Teil scharf zurückgewiesen. Zuvor hatten sich verschiedene Analysten besorgt über die angebliche Überhitzung der Konsolen während des Messebetriebs geäußert. Laut Medienberichten wurde diese erstmals von Macquarie-Exities-Analyst David Gibson ins Spiel gebracht. Eine Quelle für seine Behauptung, dass die Vorführkonsolen mehrfach neu hätten gestartet werden müssen, nannte Gibson nicht. In einem in den USA veröffentlichten Statement sagte die US-Division von SCE, dass man weder selbst eine Überhitzung der Konsolen während der TGS festgestellt noch von Third-Partys solche Probleme gemeldet bekommen habe. Wenn überhaupt Neustarts erforderlich gewesen seien, dann ausschließlich deshalb, weil es sich bei den genutzten Konsolen um Debug-Geräte aus der Vorproduktion gehandelt habe, auf denen Software lief, die sich ebenfalls im Stadium der Vorproduktion befand. Außerdem, so schließt der Bericht, seien die Geräte auf der Messe am Pressetag, aber auch an den Publikumstagen von zahleichen Vertretern der Special-Interest-Presse genutzt worden und die hätten sehr schnell darüber geschrieben, hätte es tatsächlich ein generelles Überhitzungsproblem gegeben.