SCE setzt für PS2 auf Grid Computing
Sony Computer Entertainment will in Kooperation mit IBM und Butterfly.net ein leistungsfähiges Netzwerk für Onlinespiele etablieren.
Sony Computer Entertainment setzt für seine weiteren Onlinepläne auf Grid Computing, eine Variante des bekannteren Distributed Computing. In Kooperation mit IBM und der jungen Softwarefirma Butterfly.net soll ein Grid-Netzwerk etabliert werden, dass die Datenmasse, wie sie bei Onlinespielen anfällt, auf mehrere Server verteilt. Die Rechenkapazität werde somit um ein Vielfaches gesteigert. Mehrere Millionen User könnten somit gleichzeitig auf das Netzwerk zugreifen. In einem ersten Schritt würde ein Grid-Netzwerk Entwicklern für Testzwecke zugänglich gemacht. IBM stellt dazu 14 Xeon-Blade-Server mit Linux-Betriebssystem zur Verfügung. Sony arbeitet mit IBM, die weltweit als die größten Befürworter des Grid Computing gelten, schon seit längerem zusammen. Bereits auf der letztjährigen Game Developers Conference hatte Shin'ichi Okamoto, Chief Technical Officer von Sony Computer Entertainment, über diesbezügliche Pläne gesprochen.
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