Sony Computer Entertainment Deutschland sieht nach eigenen Aussagen derzeit keine Notwendigkeit, auf den neuen Xbox-Verkaufspreis zu reagieren.

Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED), will den empfohlenen Verkaufspreis der PlayStation 2 vorerst nicht senken. "Wir sehen derzeit keine Notwendigkeit, auf den neuen deutschen Verkaufspreis unseres Wettbewerbers einzusteigen", erklärte Manfred Gerdes, Geschäftsführer von SCED. Alle Preisentscheidungen seien bisher und würden auch in Zukunft aus der Verfolgung eigener Strategien getroffen. "Wettbewerbsmaßnahmen dürfen wir sicherlich nicht aus den Augen verlieren", so Gerdes. "Das bedeutet aber nicht, dass wir allen Schritten folgen müssen." SCED habe sich langfristig das Ziel gesetzt, den Markt zu vergrößern und konstruktiv mit dem Handel zusammenzuarbeiten. "Unser Weg ist es, strategische Produktkombinationen anzubieten, die sowohl für den Konsumenten als auch für den Handel interessant sind", erläutert Gerdes die SCED-Absatzstrategie. Mit annähernd 1,6 Mio. verkauften Units ist PS2 deutlich vor Microsofts Xbox und Nintendos GameCube Marktführer im Bereich Next-Generation-Konsolen.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.