Am Donnerstag startet die Frankfurter Eventreihe Gameplaces mit neuem Konzept neu durch. Im Interview erläutert Manuela Schiffner von der Wirtschaftsförderung Frankfurt warum es an der Zeit für etwas Neues war, damit Frankfurt auch für Spielefirmen "the place to be" bleibt.

Wie kam es zum Entschluss die Gameplaces-Eventreihe neu Aufleben zu lassen?

Seit über zwölf Jahren gibt es bereits Gameplaces als Plattform für die Games- und Videospielebranche am Standort Frankfurt. Wir versuchen immer am Puls der Zeit und an der Branche und deren Bedarfe unsere Formate weiter zu entwickeln. Nach zehn Jahren Gameplaces Business & Legal war es einfach wieder Zeit für etwas Neues.

Wie wurde die Eventreihe konzeptionell weiterentwickelt?

Im Mittelpunkt jeder einzelnen #Gamplaces-Veranstaltung stehen aktuelle Entwicklungen der Gamesbranche. Jede Veranstaltung hat zudem ein Fokusthema, das wir mit Protagonisten der Branche thematisieren. Kurzweilige Impulse sollen zum Austauschen anregen. Dabei sprechen wir nicht nur die Vertreter der Software- und Gamesindustrie an, sondern auch gezielt Start-ups aus der Digitalwirtschaft und etablierte Unternehmen anderer Industriezweige. Dem Networking wird daher besonders viel Raum eingeräumt, so dass die Teilnehmer zum einen die Themen weiter vertiefen und zum anderen Kontakte untereinander knüpfen.

Was erwarten Sie sich von der neuen Eventreihe?

Wir haben hervorragende Gamestudios, internationale Publisher, gute Ausbildungsstätten und etablierte Branchenakteure vor Ort. Fast jedes Jahr werden Frankfurter Games-Unternehmen für ihre Produkte und Arbeiten ausgezeichnet. Deck13, Crytek und ZeniMax stehen aktuell auf der Nominierten-Liste für den Deutschen Entwicklerpreis 2018. Zu unseren #Gameplaces- Formaten laden wir gezielt Vertreter anderer Wirtschaftszweige ein, damit diese den Kontakt zur hiesigen Software- und Gamesindustrie bekommen. Bestenfalls können wir so Impulse für Innovationen setzen. Wir wollen die Vernetzung und den Austausch im Ökosystem stärken und dazu beitragen, Frankfurt als 'Place to be' in der Games-, Digital- und Kreativwirtschaft fest auf der Landkarte zu verankern.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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