Mit der Halbjahresbilanz zum 31. März hat SCi Games auch einen Ausblick auf die weitere Integration von Eidos gegeben. Der Markenname Eidos soll erhalten bleiben, die Distribution weiterhin über die internationalen Niederlassungen erfolgen.

SCi Games hat das erste Halbjahr mit Ende 31. März bilanziert. Lediglich die Filmumsetzung "Constantine" wurde im Bilanzzeitraum releast, was sich auch in den Zahlen für Umsatz und Verlust bemerkbar macht. Von 9,4 Mio. britischen Pfund (ca. 14,1 Mio. Euro) sank der Umsatz im Jahresvergleich auf sechs Mio. Pfund (rund neun Mio. Euro). Der Verlust nach Steuern stieg zeitgleich von 100.000 Pfund (ca. 150.000 Euro) auf 2,8 Mio. Pfund (rund 4,2 Mio. Euro). Grund zur Sorge bestehe nicht, wie das Unternehmen betont. Aufgrund der Veröffentlichungspolitik von SCi verspreche das zweite Halbjahr deutlich höhere Umsätze und Gewinne.

Mit den Halbjahreszahlen veröffentlichte das Unternehmen auch eine Zwischenbilanz der Eidos-Übernahme. Die Integration des ehemaligen Konkurrenten mache gute Fortschritte. Die Unternehmensführung ist sich sicher, Eidos binnen der kommenden zwölf Monate wieder in die Gewinnzone zu führen. Erreicht werden soll dieses Ziel vor allem durch zwei Maßnahmen: Durch Einsparungen sollen die Kosten um 14 Mio. Pfund jährlich reduziert werden. Zudem soll das erprobte Geschäftsmodell von SCi - erfolgversprechende Produkte on time auf den Markt zu bringen - konsequent auch auf das Eidos-Portfolio angewandt werden. Die Marke Eidos soll auf jeden Fall beibehalten werden. Vorerst Entwarnung gibt es derweil für die internationalen Niederlassungen von Eidos. Bis auf weiteres soll die Distribution in Nordamerika und den verschiedenen europäischen Staaten wie gehabt über die entsprechenden Vertriebsbüros laufen.

Außerdem teilte SCi mit, man werde das Geschäftsjahr mit dem von Eidos synchronisieren und den Jahresabschluss in diesem Jahr vom 30. September auf Ende Juni verlegen. Das erste gemeinsame Gesamtjahr wird somit erst zum 30. Juni 2006 beendet.

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