Kaum haben die Hauptaktionäre von Square und Enix einer Fusion zum April dieses Jahres zugestimmt, kündigen jetzt zwei weitere japanische Unterhaltungsfirmen ihren Merger an. Sega will mit der Sammy Corporation zusammengehen.

Nach Square und Enix, deren Hauptaktionäre nun endgültig einer Fusion zum April dieses Jahres grünes Licht gegeben haben, haben jetzt zwei weitere japanische Unterhaltungsfirmen ihren Merger angekündigt. Wie verschiedene Nachrichtenagenturen melden, strebt Sega für Oktober dieses Jahres eine Fusion mit der Sammy Corporation an. Sammy ist Japans größter Hersteller von "Pachinko"-Spielautomaten, die grob mit vertikal stehenden Flipperautomaten verglichen werden können. Seit Konami nur noch als Hersteller von Spielautomaten, jedoch nicht mehr als Betreiber von Arcadehallen fungiert, gehört Sega seinerseits zu den größten Firmen im japanischen Arcadegeschäft. Die Marktkapitalisierung eines gemeinsamen Unternehmens wird auf 2,4 Mrd. US-Dollar beziffert. Sega werde dabei einen Firmenanteil von 54 Prozent halten. Präsident des neuen Unternehmens werde der bisherige Sammy-Präsident Hajime Satomi. Beiden Firmen kommt der Deal zugute, Sega vor allem finanziell. Zeitgleich zu den Fusionsplänen präsentierte Sega seine deutlich nach unten korrigierte Jahresprognose. Statt der ursprünglich anvisierten fünf Mrd. Yen Nettogewinn würden zum Geschäftsjahresende am 31. März voraussichtlich nur noch 500 Mio. Yen herauskommen, hieß es bei Sega.

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