Sony geht gegen PSP-Verkauf in England vor
Sony hat dem britischen Onlineshop ElectronicBirdLand den weiteren Verkauf von PlayStation Portable untersagt. Vor Gericht argumentierte der Konsolenhersteller, die Gegenseite habe Markenrecht verletzt.
Per gerichtlicher Verfügung hat Sony Computer Entertainment dem britischen Onlineshop ElectronicBirdLand (EBL) den weiteren Verkauf von PlayStation Portable untersagt, berichtet Gamesindustry.biz. Vor Gericht argumentierte der Konsolenhersteller, der Händler habe die Markenrechte Sonys verletzt. Der Verkauf vor offiziellem Produktlaunch könne die Marktakzeptanz für das Gerät negativ beeinflussen und so Sonys Einstieg in den Handheldmarkt erheblich erschweren.
EBL wurde durch Geschäftsführer Dan Morelle vertreten. Er verwies auf den Gewinn, den Sony durch seine Importe gemacht habe. Zudem beklagte Morell, dass an seinem Unternehmen ein Exempel statuiert werden solle. Zahlreiche Shops in Großbritannien seien in den vergangenen Wochen aufgefordert worden, die PSP-Verkäufe einzustellen.