Sony investiert Milliarden in Chipfabrik
Der Sony Konzern will in den nächsten drei Jahren 1,52 Mrd. Euro in die Produktion von Chips mit Decknamen "Cell" investieren.
Der Sony Konzern plant eine Milliardeninvestition im Bereich Chipherstellung. So will das Unternehmen in den nächsten drei Jahren 200 Mrd. Yen (umgerechnet rund 1,52 Mrd. Euro) in eine Chipfabrik investieren. Dort sollen die Chips der nächsten Generation mit Codenamen "Cell" hergestellt werden. Eingesetzt werden sollen die Chips sowohl bei der nächsten Generation der Spielkonsolen, die für 2005 erwartet wird, als auch in anderen Home-Electronics-Geräten. Sonys Pläne für die "Cell"-Chips gehen jedoch noch darüber hinaus. Laut Executive Deputy President Ken Kutaragi sollen "Cell"-Chips zum Standardprozessor u. a. im Bereich Netzwerke werden. Laut der Nachrichtenagentur Reuters ist Sony nicht nur der weltweit größte Hersteller von Consumer-Electronics-Gütern, sondern auch der größte Abnehmer von Microchips. Derzeit stelle Sony rund 20 Prozent der selbst benötigten Chips selbst her. Künftig soll dieser Anteil jedoch auf 40 Prozent oder mehr steigen.