Bis 2009 wird der jährliche Umsatz mit In-Game-Werbung auf mehr als 400 Mio. Dollar ansteigen, fand Parks Associates heraus.

Bis auf 400 Mio. Dollar wird der jährliche Umsatz mit In-Game-Werbung laut einer aktuellen Studie von Parks Associates bis 2009 angestiegen sein. Zum Vergleich: Den Jahresumsatz 2005 beziffert die texanische Unternehmensberatung auf gerade einmal 80 Mio. Dollar. "Der Markt steckt noch in den Kinderschuhen, wird in den kommenden Jahren aber ein gewaltiges Wachstum sehen", ist auch Michael Cai, Director of Broadband and Gaming bei Parks, überzeugt.

Überraschend offen gegenüber Werbung in Spielen zeigte sich die männliche Zielgruppe. In der Studie, an der nach Unternehmensangaben über 2000 Spielefans mit Internetanschluss teilnahmen, gaben 29 Prozent der 18- bis 34-Jährigen an, Werbebotschaften nur zu akzeptieren, wenn sie das Spielerlebnis unterstützen. Bei den weiblichen Spielern waren dies 19 Prozent. Dabei bevorzugen die Spieler offenbar das Instrument des Product Placements, welches 49 Prozent der männlichen Spieler am wenigsten im Spielfluss stört. Auch Werbeeinblendungen vor Spielbeginn werden von 22 Prozent der Spieler akzeptiert. Einblendungen im Spiel hingegen stoßen nur bei 18 Prozent der männlichen Zielgruppe auf Gegenliebe. Ähnlich das Bild bei den weiblichen Spielern: 42 Prozent bevorzugen versteckte Werbung in Form von Product Placement, 36 Prozent akzeptieren vorgeschaltete Werbung und nur 13 Prozent wollen Unterbrecherwerbung im Spiel sehen.

Jedoch verbinden die Spieler mit In-Game-Werbung auch eine klare Forderung: Wenn schon Werbung im Spiel, dann sollen auch die Verkaufspreise sinken. Hierbei scheinen jüngere Spieler der Altersstufen 13 bis 17 nachsichtiger zu sein, die nur zu 31 Prozent auf Preisnachlässe bestehen. Ältere Spieler, mit den über 55-Jährigen an der Spitze, wünschen sich zu 58 Prozent sinkende Preise.

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