Manfred Gerdes, GF Sony Computer Entertainment Deutschland, stellt klar, dass die Angabe einer Mindestfläche zwar kein Teilnahmekriterium am SCED-Konzept für den Spieleverleih, jedoch ein sinnvoller Parameter sei.

"Fläche ist kein Teilnahmekriterium, aber ein Parameter, der vom Handel deutlich erkannt werden muss", erklärte Manfred Gerdes, Geschäftsführer Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED), zu den Voraussetzungen, unter denen die Teilnahme von Videotheken am SCED-Konzept zum legalen Verleih von Spielesoftware sinnvoll ist: "Auf unter 100 Quadratmetern Fläche ist aus unserer Sicht eine Umsetzung nicht möglich. Da reicht schon der Platz für die normale Verleihpräsentation nicht aus. Alle Parameter des Verleihkonzeptes wurden auch mit Hans-Peter Lackhoff vom IVD besprochen", so Gerdes weiter. Der IVD hatte zuvor kritisiert, dass die SCED-Angabe von 300 Quadratmetern für viele Videotheken "diskriminierend" sei. Laut Gerdes könne von Diskriminierung keine Rede sein, da die verschiedenen Produktpaletten eine gewisse Fläche benötigten.

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