In einer Woche öffnet die Nürnberger Spielwarenmesse ihre Pforten. Mehr Aussteller denn je präsentieren sich in Nürnberg. Trotz der im Herbst stattfindenden GC - Games Convention sind mehr als 30 Interactive-Publisher mit von der Partie, darunter auch Microsoft und Nintendo.

Die Vorzeichen für die Spielwarenmesse International Toy Fair stehen gut. Die Veranstalter von der Spielwarenmesse eG sehen ihre Show auf Rekordkurs. 2837 Aussteller werden vom 31. Januar bis 5. Februar in Nürnberg ihre Produkte präsentieren. Rund eine Million verschiedener Artikel sollen zu sehen sein, rund 60.000 davon Neuheiten. Ganze 55.000 internationale Fachbesucher werden in der Frankenmetropole erwartet. "Vor dem Hintergrund der zuletzt rückläufigen Entwicklung bei den internationalen Konsumgütermessen konnte die Spielwarenmesse in ihrer internationalen Relevanz erneut deutlich zulegen", so Gerd Bise, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse eG.

"Nummer eins der Branche"

Durch den Rekordkurs in Sachen Aussteller hebe sich die Messe vom Trend ab und sei somit weltweit die Nummer eins in der Branche. Eigentlich erfüllt die Spielwarenmesse damit auch die Voraussetzungen, für die Anbieter von Computer- und Videospielen zum absoluten Pflichttermin zu gehören. Zumal laut Bise etwa 25 Prozent des im Jahr 2000 realisierten Umsatzes im Spielwarenhandel mit PC- und Konsolen-hard- und -software erzielt wurden. Doch so einfach ist es auch für die Spielwarenmesse nicht, alle Publisher nach Nürnberg zu locken. Während man 2000 noch von einem fast geschlossenen Branchenauftritt in einer von den Veranstaltern extra zur Verfügung gestellten Halle sprechen konnte, taten sich bereits ein Jahr später erste Lücken auf. Nicht nur weil Sony Computer Entertainment Deutschland sich gegen einen Auftritt entschied, auch viele Third-Party-Publisher strichen die Spielwarenmesse aus ihrem Terminkalender. Hinzu kam, dass Sega nur wenige Wochen vor der Messe die Entscheidung traf, das defizitäre Hardwaregeschäft einzustellen.

Der Messeauftritt war damit hinfällig. Schließlich trugen auch die Vorbereitungen für einen separaten Gamesevent, die GC - Games Convention, im Herbst 2002 nicht gerade dazu bei, dass die Spielwarenmesse wieder zur ersten Wahl bei der Gamesindustrie wurde. Dennoch, abschreiben darf man das Nürnberger Happening in puncto Interactive nicht. Schließlich werden auch 2002 über 30 internationale Aussteller in Halle 8 ihre Neuheiten aus dem Segment präsentieren. "Nintendo und Microsoft werden auf der internationalen Plattform der Spielwarenmesse die Markteinführung von GameCube und Xbox in Szene setzen", unterstreicht Bise die Qualität der Interactive-Halle. Die Zusagen dieser beiden Major-Player sowie anderer Key-Firmen bestätige, dass die überarbeitete Konzeption der Halle 8 den Ansprüchen der Branche gerecht werden kann.

Auch sei die Qualität der Messe als internationaler Treffpunkt für die Branche unbestritten. Als Beispiel führt Bise Nintendos Erfolg auf der letztjährigen Show an. Damals hatte das Unternehmen zur Europapremiere des Game Boy Advance einen Nachfrageschub von rund 250 Mio. Mark verzeichnen können. Ein Umsatz, der zweifelsfrei jedem Publisher sehr recht wäre. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die GC - Games Convention auch in Hinblick auf die Spielwarenmesse etablieren wird. Ohne weiteres will Bise das Engagement für die Branche nicht zurückfahren: "Die Spielwarenmesse ist bemüht, auch in Zukunft ihrer internationalen Klientel ein möglichst breites Programm des dynamischen und hochinnovativen Segments der Interactive-Unterhaltungselektronik anbieten zu können."

Was Gerd Bise im Gespräch mit GamesMarkt.de weiter ausführte,

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Aldamami's Bloodletter: Competing for Attention in Turn-Based Games
The four-person team at Aldamami Games comprises: (from left to right): Alice Schneider, Katharina 'Mikey' Müller, David Cafisso and Marvin Braun. Katharina 'Mikey' Müller and Marvin Braun founded the studio. © Aldamami Games

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