Hat "Forspoken" die Erwartungen von Square Enix erfüllt? Möglicherweise nicht, denn der Konzern schließt Entwickler Luminous Productionsund integriert die Mitarbeitenden sowie Assets in die Square Enix Group.

Der Erfolg des Launches von  "Forspoken" bekommt ein Fragezeichen: Wie Square Enix mitteilt, wird das Studio hinter dem im Januar erschienenen Open-World-Adventure, Luminous Productions, als eigene Entität aufgelöst. Alle Mitarbeitenden sowie die Assets des Studios werden innerhalb der internen Square-Enix-Studios umverteilt. Luminous war bereits eine hundertprozentige Tochter der Square Enix Group, bis zuletzt jedoch eine eigene Einheit. Der Merger beziehungsweise die Restrukturierung soll am 1. Mai 2023 stattfinden.

In der Mitteilung von Square Enix heißt es wörtlich: "Der Zusammenschluss ist Teil der Bemühungen des Unternehmens, die Wettbewerbsfähigkeit der Entwicklungsstudios der Gruppe weiter zu stärken, ein Ziel, das in der aktuellen mittelfristigen Geschäftsstrategie festgelegt ist. Square Enix Co., Ltd. hat zahlreiche AAA-High-Definition (HD)-Spiele entwickelt und verfügt über eine Fülle von geistigem Eigentum (IP) und Inhalten. Luminous Productions Co., Ltd. verfügt inzwischen nicht nur über Fähigkeiten zur Entwicklung von AAA-Titeln, sondern auch über technisches Know-how in Bereichen wie der Entwicklung von Spiel-Engines. Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen wird die Fähigkeit der Gruppe, HD-Spiele zu entwickeln, weiter verbessern."

In der Presse wird das Aus des Studios als eigene Unit jedoch mit der Performance von "Forspoken" in Verbindung gebracht. Das am 24. Januar mit großen Erwartungen gestarteten Spiels wurde von Kritikern wie Community abgestraft und liegt bei einer Mixed-Kritikenwertug von 64 Prozent sowie einem Userscore von 3,4 von 10 auf Metacritic. Angaben zu den Verkaufszahlen, welche die in den Medien verbreitete Annahme stärken oder widerlegen, gibt es bislang nicht.

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Pascal Wagner
Pascal Wagner is Chief of Relations of GamesMarket and Senior Editor specialised in indie studios, politics, funding and academic coverage.
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