In Österreich zeichnet die renommierte Stadlbauer Marketing & Vertriebs Ges.m.b.H für den GameCube verantwortlich. Mit Nintendo groß geworden, setzt der Salzburger Distributor volles Vertrauen in die Markteinführung der neuesten Next-Generation-Konsole. Und zu recht: Das Startkontingent für Österreich ist bereits komplett an den Handel verkauft.

In der Mozartstadt Salzburg gründete Hermann Stadlbauer 1953 das gleichnamige Großhandelsunternehmen. Mittlerweile geführt in dritter Generation ist aus der Stadlbauer Marketing & Vertriebs Ges.m.b.H. ein international renommierter Unternehmen mit weltweit über 220 Mitarbeitern geworden. Die umfassende Produktpalette deckt in erster Linie die Bereiche Freizeit, Unterhaltung und Lifestyle ab.

Neben der Verantwortung für Nintendo zeichnet Stadlbauer vor allem als Hersteller und Vermarkter von Carrera, als Vertriebspartner für Nikko und Tomy sowie als österreichischer Distributor von Casio erfolgreich verantwortlich. Im Joint-Venture mit dem US-Unternehmen Timex werden zudem ab 1. Juni 2002 die gleichnamigen Uhren im deutschsprachigen Raum exklusiv vermarktet.

Partnerschaftlichen Kontakt mit Nintendo pflegen die Österreicher bereits seit den 80er Jahren. Neben Bienengraeber in Deutschland läutete Stadlbauer noch vor der Etablierung einer europäischen Nintendo-Niederlassung mit "Game & Watch" respektive "tricOtronic" die Erfolgsgeschichte des japanischen Spieleunternehmens in der westlichen Hemisphäre ein.

Nintendo und Stadlbauer setzen bis heute ihre fruchtbare Partnerschaft über die gesamte Big N-Palette - vom NES und SuperNES über Game Boy und N64 - fort. Zwischenzeitlich übernahm Stadlbauer neben dem Vertriebsgebiet Österreich auch die Distribution in der Schweiz sowie im gesamten Raum Osteuropas. In diesem Märkten unterhält Stadlbauer seit Jahren eigene Tochterfirmen. Für ihre vielfältigen Aufgaben verfügen die Salzburger zudem über ein zentrales Logistikzentrum in Bergheim. Der Platz wird auch dringend benötigt: Erst Ende letzten Jahres feierte Stadlbauer mit über 1,1 Mio. verkauften Game Boys seit Markteinführung des portablen Videospielsystems vor nunmehr zwölf Jahren einen absoluten Toperfolg. Statistisch gesehen, besitzt damit in Österreich jedes Kind und jeder Jugendliche im Alter zwischen sechs und 18 Jahren einen Game Boy der ersten bis vierten Generation.

Als Kundenstamm gibt Geschäftsführer Andreas Stadlbauer vor allem Unternehmen innerhalb der UE-Schiene und im klassischen Spielwarenbereich an. Dabei unterstreicht er aber, dass die Handelslandschaft in Österreich anders als die in Deutschland strukturiert ist und über ein viel breiteres Spektrum verfügt. Neben den Vertriebsaufgaben übernimmt Stadlbauer in Abstimmung mit Nintendo auch die Geschäftsfelder Marketing und PR. Teils in 1:1-Adaptionen, teils in eigenständigen, auf den österreichischen Markt zugeschnittenen Aktionen wird so der GameCube-Start unter anderem mit TV-Werbung und zahlreichen Aktivitäten am PoS unterstützt. Mit Erfolg: Laut Stadlbauer ist das gesamte First-Shipment-Kontingent für Österreich bereits in den Handel reinverkauft. Besorgnis, dass es am 3. Mai zu einer ähnlichen Ausnahmesituation wie zum Xbox-Start kommen wird, hat Andreas Stadlbauer nicht. "Der GameCube ist einzigartig und in vieler Hinsicht die kompakteste und beste Next-Generation-Konsole. Ich habe absolutes Vertrauen in Nintendo."

Einzigartig ist dabei auch das erste Produkt, bei dem Stadlbauer als Publisher für Nintendo auftritt. Auf der Spielwarenmesse 2002 mit Begeisterung aufgenommen, setzen die Salzburger mit "Carrera Power Slide" auf die interaktive Vernetzung von Carrera-Autorennbahnen und Game Boy Advance.

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