Spieler der Weltraumsimulation "Star Citizen" können in Zukunft für echtes Geld ihren eigenen Claim im Spiel abstecken. Entwickler Cloud Imperium will dem virtuellen Landkauf gestiegene Kosten ausgleichen, zum Unmut vieler Fans.

Seit Oktober 2012 sammelt die Entwicklerlegende Chris Roberts Geld für die Entwicklung seiner Weltraumsimulation "Star Citizen". Insgesamt kam dafür bereits die Rekordsumme von 169 Millionen Dollar zusammen, die durch Crowdfunding von den Spielern gesammelt wurde. Neben der Möglichkeit sich bereits vor dem Release von "Star Citizen" eigene Schiffe mit Echtgeld zu kaufen, bietet Entwickler Cloud Imperium Games Spielern jetzt auch an, virtuelle Grundstücke im Spiel zu erwerben. 16 Quadratkilometer sollen so rund 60 Dollar kosten und erlauben es den Spielern im fertigen Spiel eigenes Land abzustecken und zu beanspruchen.

Während Cloud Imperium erklärt, mit dem neuen Landkauf seine gestiegenen Entwicklungskosten ausgleichen zu wollen, wird der neuerliche Monetarisierungsversuch von den Fans aber durchaus kritisch beäugt. Angefeuert durch die aktuelle Lootbox-Dabatte fürchten viele Spieler eine Implementierung von Pay2Win-Mechaniken in das fertige Spiel. Spieler, die echtes Geld ausgeben, könnten gegenüber normalen Spielern Vorteile in der Grundstücksvergabe und der anschließenden Rohstoffgewinnung erhalten. Cloud Imperium verspricht aber, dass alle Spieler, egal ob sie echtes Geld investiert haben oder nicht, am Ende die gleichen Rechte und Chancen erhalten.

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