Auf rund 100 Seiten sammeln sich in dem Werk Fachbeiträge zu Games und Erinnerungskultur sowie dazugehörige Spielekonzepte.

Zwei Handbücher in nur einem Monat. Nach dem "Handbuch Gameskultur" des Deutschen Kulturrats folgt nun "Erinnern mit Games" der Stiftung Spielekultur. Auf rund 100 Seiten beschäftigt sich das Werk mit der Frage, welchen Beitrag Games für die Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter leisten können. Es ist kostenfrei unter stiftung-digitale-spielekultur.de einzusehen.

Basis für das Buch sind die Ergebnissee des Pitch Jam: Erinnerungskultur mit Games vom Juni 2020, der von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" gefördert wurde.

Inhaltlich strukturiert sind die Kapitel unter dem Leitmotiv: "Zehn Leitfragen zur Anwendung spielbasierter Digitalformate in der Erinnerungskultur". Neben den Fachbeiträgen finden sich außerdem sieben innovative Spielkonzepte, die im im Rahmen des Pitch Jam entstanden sind.

"Das Handbuch 'Erinnern mit Games' ist das Ergebnis eines bis dato einmaligen Prozesses zwischen Vertreter*innen der Erinnerungskultur und Games-Branche, das Interessierten einen Leitfaden für die Entwicklung erinnerungskultureller Spiele an die Hand gibt", sagt Cigdem Uzunoglu, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur. "Im Angesicht des Verschwindens der letzten Zeitzeugen des Nationalsozialismus setzt das Handbuch wichtige Impulse für eine digitale und interaktive Aufarbeitung von Geschichte. Das Thema 'Erinnern mit Games' wird die Stiftung darüber hinaus auch in Zukunft weiter begleiten."

Zusätzlich zu dem Handbuch wird Anfang September noch eine sechsteilige Podcast-Reihe mit demselben Namen beginnen.

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