Bei In-Game-Werbung gibt es laut einer aktuellen Untersuchung von Activision und Nielsen Entertainment nur Gewinner. Gamespublisher und Werbetreibende würden gleichermaßen profitieren.

In der Wirksamkeit bei der Zielgruppe übertreffe die noch recht junge Werbeform des In-Game-Advertising Althergebrachtes bei weitem. So das Ergebnis einer aktuellen Studie von Activison und Nielsen Entertainment, die belegen soll, dass sowohl Werbetreibende als auch Gamespublisher von In-Game-Werbung profitieren. Vorteilhaft sei u. a., dass zur Spielewelt passende Werbung, wie z. B. Trikotsponsoring in Fußballsimulationen, nicht als störend empfunden werde. Der richtige Werbepartner im richtigen Spiel könne dem Spielerlebnis sogar zuträglich sein, so die Studie. Die Wahrnehmung der Werbebotschaften lasse sich mit In-Game-Werbung vervielfachen.

Zudem habe In-Game-Werbung positiven Einfluss auf das Markenimage. Product-Placement in Form von originalgetreuen Automodellen in Rennspielen etwa beeinflussen die Markenwahrnehmung der Gamer. So habe sich die Einstellung bei vielen der 1350 Probanden zu einzelnen Marken während des Spielens verbessert. Und noch einen weiteren Aspekt hebt Nielsen Entertainment hervor: Ob sich ein Gamer im Rennspiel für eine braune oder andersfarbige Lackierung entscheidet, könnte wichtige Daten für die Marktforschung liefern.

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By Pascal Wagner 2 min read