Die Untersuchungen in Bezug auf Aktienoptionen ehemaliger Führungskräfte haben bei Take 2 Interactive zu ersten Ergebnissen geführt. Eine unabhängige Untersuchungskommission habe "Unstimmigkeiten" in den Bilanzen der vergangenen Jahre ausgemacht, heißt es aus New York.

Take 2 Interactive hat Unstimmigkeiten in den Bilanzen der vergangenen Jahre eingestanden. Gleich mehrere US-Publisher müssen derzeit auf Anweisung der US-Börsenaufsicht ihre alten Bilanzen auf die Rechtmäßigkeit bei der Vergabe von Aktienoptionen ehemaliger Führungskräfte durchforsten. Beim New Yorker Publisher ist nun ein unabhängiger Untersuchungsausschuss fündig geworden. Der vorläufige Bericht weise "Unstimmigkeiten" bei der Verrechnung der Aktienoptionen auf, heißt es aus New York.

Viel Arbeit kommt jetzt auf Chief Financial Officer Karl Winters und sein Team zu. Sämtliche Bilanzen rückwirkend bis 1997 müssten neu aufgestellt werden. Auch wenn sich an Umsatzzahlen und Einnahmen nichts ändern wird, könnten die Unternehmenszahlen erheblich angepasst werden. Klar scheint derzeit, dass die aktuelle Führungsmannschaft sich nichts hat zuschulden kommen lassen. CEO Paul Eibeler und CFO Winters wurden entlastet. Vielmehr geraten die Führungsetagen vergangener Jahre ins Visier. Abschließend beurteilen lasse sich dies aber erst, wenn die Untersuchung endgültig beendet ist. Nichtsdestotrotz könnten auf Take 2 stürmische Zeiten zukommen. Denn nicht nur die US-Börsenaufsicht sieht ihren Verdacht bestätigt, auch die mitunter klagefreudigen Anleger könnten Ansprüche geltend machen.

Mehr zum Thema

Share this post

Written by