Die Halbjahres- und Dreimonatsbilanz von Tiger Telematics offenbart beim Gizmondo-Hersteller erneut Verluste in dreistelliger Millionenhöhe. Der Absatz des Multifunktionshandhelds verläuft schleppend, errechneten britische Medien anhand der Umsatzwerte.

Tiger Telematics hat die Bilanzen für das erste Geschäftshalbjahr und das am 30. Juni beendete zweite Quartal vorgelegt. Erneut offenbaren sich beim Gizmondo-Hersteller Verluste in dreistelliger Millionenhöhe. Der Halbjahresumsatz beläuft sich auf 1,56 Mio. Dollar. Auf dieser Basis errechneten britische Medien einen eher schleppenden Absatz des Multifunktionshandhelds. Auf gut 5000 Geräte schätz Gamesindustry.biz die bisherigen Verkäufe. Operativ schrieb das Unternehmen in den ersten sechs Monaten 217,6 Mio. Dollar Miese. Der Nettoverlust beläuft sich auf 220,1 Mio. Dollar. Für das zweite Quartal, in dessen Verlauf das Gizmondo-Handheld auf dem US-amerikanischen Markt kam, werden 1,14 Mio. Dollar Umsatz und ein operatives Minus von 54 Mio. Dollar verbucht. Der Nettoverlust liegt bei 56,3 Mio. Dollar.

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