Die französische Titus-Interactive-Gruppe will sich nach Aussage von Hervé Caen von seiner US-Division Interplay Entertainment trennen - vorausgesetzt, der Preis stimmt.

Im Gespräch mit der französischen Tageszeitung "Les Echos" deutete Titus-Chef Hervé Caen die baldmögliche Trennung von der US-Beteiligung Interplay Entertainment ("Baldur's Gate") an. Wichtigster Gradmesser für einen Verkauf seien laut Caen allerdings "sehr gute Konditionen". Titus Interactive ist derzeit mit rund 90 Mio. Euro verschuldet. Kurzfristige Schuldenentlastung gab es im vergangenen Jahr nur durch den Verkauf des Entwicklungsstudios Shiny Entertainment an Infogrames. Rund 47 Mio. Dollar überwies Infogrames seinerzeit an Titus Interactive. Dabei floss der Großteil des Geldes allerdings nicht für die Übernahme des Studios, sondern für die im Deal enthaltene Lizenz zum Kinoblockbuster "Matrix".

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By Marcel Kleffmann 2 min read