Mit der neuesten Version der "Vision"-Engine tritt Trinigy erneut den Beweis an, dass auch in deutschen Landen konkurrenzfähige Middleware-Lösungen entstehen können.

Middleware-Entwickler Trinigy ist mit der "Vision"-Engine einer der Vorreiter der deutschen Spiele-Middleware-Szene. In Kürze veröffentlicht das Unternehmen aus dem schwäbischen Eningen die mittlerweile fünfte "Vision"-Version. Highlight von "Vision 5.0" ist nach Unternehmensangaben u.a. das neue, äußerst realistische Beleuchtungsmodell. Die physikalisch korrekte Beleuchtung sowohl statischer als auch dynamischer Szenenelementen gehört demnach zu den Stärken von "Vision 5.0". Zudem verspricht das Unternehmen, selbst in komplexen Umgebungen den Einsatz beliebig vieler Lichtquellen, ohne dass die Render-Performance darunter leidet.

Eine weitere Neuerung ist der "vForge"-Editor, der es erlaubt, Spieleinhalte und Grafik dynamisch im laufenden Spiel zu editieren. Das hierdurch ermöglichte direkte Feedback der Veränderung helfe dabei, Entwicklungszeit- und kosten erheblich zu senken.

Zunächst wird Trinigy "Vision 5.0" für PC-Entwickler veröffentlichen. Ab Ende Oktober wird dann eine weitere Premiere gefeiert. Fieberhaft werkelte das Trinigy-Team in den vergangenen Monaten an einer Version für Microsofts Xbox 360. Der Release des Konsolen-Software-Development-Kits ist für den 31. Oktober vorgesehen.

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