UK-Markt weiter im Aufwind
Auf Basis vorläufiger Zahlen vermeldet die britische Game Group für das erste Halbjahr 2007 ein Umsatzplus von 74,1 Prozent. Vor allem die anhaltend hohe Nachfrage nach Nintendo-Produkten hätten das Geschäft positiv beeinflusst.
Der britische Spielemarkt hat offenbar ein gutes erstes Halbjahr 2007 hinter sich. Als Indiz halten die jüngsten Verlautbarungen der britische Game Group her, mit mehr als 400 Filialen in Großbritannien und Irland größter Spielehändler auf den britischen Inseln. Auf Basis vorläufiger Zahlen vermeldet das Unternehmen ein Umsatzplus von 74,1 Prozent aus den ersten sechs Monaten des Jahres. Zwischen einem und drei Mio. Pfund (ca. 1,5 bis 4,4 Mio. Euro) Gewinn erwartet die Konzernleitung aus der normalen Geschäftstätigkeit. Positiv beeinflusst habe das Geschäft vor allem die anhaltend starke Nachfrage nach Nintendo-Produkten. "Die Nachfrage nach allen aktuellen Plattformen bewegt sich auf hohem Niveau, mit Nintendo Wii an der Spitze. Gleichzeitig steigt aber auch der Konkurrenzkampf, da immer mehr Einzelhändler den Spielemarkt als Wachstumchance begriffen haben", heißt es aus London.
Mit den jüngsten Game-Zahlen mehren sich die Anzeichen, dass 2007 ein hervorragendes Jahr für die internationale Gamesindustrie werden könnte. Seit Jahresbeginn übertrifft der US-Markt selbst die kühnsten Erwartungen. Im Mai 2007 beispielsweise lag der Branchenumsatz um fast 50 Prozent über dem Vorjahreswert. 815,5 Mio. Dollar wurden allein im Konsolengeschäft umgesetzt. Dabei zeichnet sich immer stärker ab, dass die neuen Handheldsysteme die befürchtete Umsatzlücke im Übergang zu einer neuen Konsolengeneration erfolgreich schließen konnten. Allen voran Nintendo DS hat sich zum Transition-Period-Killer entwickelt und sorgt rund um den Globus für steigende Umsätze.