Wooga verlegt Firmensitz ins Dockyard an die Spree
Die Wimmelbildweltmeister von Wooga ziehen Ende 2024 in ein neues Bürogebäude, bleiben aber dem Standort Berlin treu. Das bislang im Prenzlauer Berg beheimatete Unternehmen ist der erste Mieter des in nachhaltiger Holzhybridbauweise entwickelten Dockyard im ehemaligen Osthafen.
Der Berliner Mobile-Games-Anbieter Wooga zieht voraussichtlich im vierten Quartal 2024 in das direkt an der Spreepromenade gelegene Dockyard. Die erfolgreiche Gamesfirma ist damit der erste Mieter für das in nachhaltiger Holzhybridbauweise entwickelte Bürogebäude im ehemaligen Berliner Osthafen. Wooga hat einen langfristigen Mietvertrag für rund 6.700 Quadratmeter unterzeichnet. Der aktuelle Firmensitz ist in der Saarbrücker Straße 38 in Berlin
Jens Brückmann, Vice President Finance des bislang im Prenzlauer Berg beheimateten Unternehmens Wooga: "Wir finden im Dockyard optimale Bedingungen für die Erfüllung unserer Ansprüche. Die Lage direkt an der Spree sowie die Möglichkeit, die Räume individuell für unser hybrides Arbeiten zu gestalten, sind ein starkes Argument für Dockyard. Darüber hinaus hat uns im Rahmen unserer langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie das innovative Energiekonzept besonders überzeugt. Wir sind uns sicher, im Dockyard einen Ort schaffen zu können, der die Kreativität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beflügelt, um weiterhin Spiele zu entwickeln, die es unseren Spielerinnen und Spielern erlauben, tief in die Geschichten und Welten einzutauchen."
Im November 2023 meldete Wooga, dass sie mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz mit "June's Journey" gemacht haben. Ein herausragender Erfolg, der für das Berliner Unternehmen zahlreiche Herausforderungen bedeutet. Nur ein anderes Mobile-Spiel aus Deutschland hat diesen Meilenstein bisher erreicht, nämlich "Forge of Empires" von InnoGames, allerdings in elf Jahren, wobei InnoGames die Umsatzmilliarde in Euro und nicht in Dollar erreichte. Den GamesMarkt-Plus-Artikel über den Erfolg von Wooga mit Managing Director Nai Chang findet ihr hier.
"Wir freuen uns, mit Wooga einen Mieter begrüßen zu können, der optimal zu dem von Kreativwirtschaft geprägten Umfeld des Berliner Osthafens und zu unserem Gebäude passt", sagt Jan Kunze, Geschäftsführender Gesellschafter von Pecan Development. "Mit Dockyard haben wir den Spirit dieses besonderen Standorts aufgegriffen und inszenieren nicht nur die attraktive Wasserlage, sondern schaffen auch eine inspirierende Arbeitswelt. Die derzeitig hohe Nachfrage nach den Mietflächen zeigt, dass dieses Konzept gut angenommen wird."
Das Bürogebäude wird von Pecan Development im Auftrag des Aermont Capital Real Estate Fund IV realisiert. Die digitale Konnektivität des Gebäudes wurde bereits mit WiredScore Platin ausgezeichnet. Sebastian Rühl, Managing Partner, empact GmbH erläutert: "Durch den Einsatz von Wärmepumpen und einem Mix verschiedener Wärmequellen wird das Gebäude von Beginn an komplett verbrennungsfrei mit Energie versorgt. Die Kombination aus PVT-Modulen auf dem Dach, die gleichzeitig zur Wärme- und Stromerzeugung genutzt werden und einem Eisspeicher, der im Trog eines stillgelegten Bahnschachtes errichtet wird, sorgt dabei für einen besonders effizienten Anlagenbetrieb. Das ist modernste Energieversorgung für zukunftsfähige Gebäude und ein absolutes Best-Practice-Beispiel für die Energiewende."
Die Vermittlung des Mietvertrages mit Wooga erfolgte durch das Immobilien-Beratungsunternehmen Donn Kono real estate. Als juristischer Berater auf Vermieterseite war die Kanzlei SammlerUsinger tätig.