Von teilweise chaotischen Zuständen berichten US-Medien zum Verkaufstart der Xbox 360 in den USA. Selbst Filialen der großen Handelsketten hatten nur geringe Stückzahlen der Microsoft-Konsolen vorrätig, was laut Gamespot Geschäftemacher nutzen, um ihre Konsolen zum Vielfachen an leer ausgegangene Konsolenfans zu verkaufen.

Die Hardware-Knappheit zum US-Launch von Xbox 360 machten sich US-Medien zufolge auch zahlreiche windige Geschäftemacher zu Nutze. Selbst die größeren Filialen der US-Handelketten hatten zum ersten Verkaufstag den Berichten zufolge nur geringe Stückzahlen vorrätig. Teilweise chaotische Zustände in den Filialen waren die Folge. Wortgefechte mit Angestellten und Sicherheitspersonal standen demnach auf der Tagesordnung.

Aber auch weit unschönere Auswüchse wurden beobachtet. Die von den Handelsketten für Vorbesteller vorgesehenen Bezugsscheine wurden für bis zu 300 Dollar an die wartenden Konsolenfans verkauft, berichtet Gamespot. Der Xbox-360-Preis war hierbei freilich nicht inbegriffen. Vereinzelt soll es zu Schwarzmarkt-Verkäufen direkt auf den Parkplätzen gekommen sein. 800 Dollar, so Gamespot, wurden dabei für Premium-Pakete aufgerufen.

Alles in allem seien dies aber nur vereinzelte Ausbrüche enttäuschter Konsolenfans und skrupelloser Geschäftemacher. Microsoft hatte bereits im Vorfeld angekündigt, die gesamte Nachfrage zum Start wahrscheinlich nicht befriedigen zu können. Nachlieferungen, die über den gesamten Dezember verteilt geplant sind, sollen die angespannte Nachfrage-Situation schon bald beruhigen.

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