US-Gamesbranche im Visier der Jugendschützer
Die US-Unterhaltungssoftwarebranche ist nach einem neuen Bericht ein schwarzes Schaf hinsichtlich Jugendschutz und dessen Einhaltung. Sowohl Handel als auch Industrie wurden durchgehend mit schlechten Noten bewertet.
The National Institute on Media and the Family hat ihren neuesten Jugendschutzbericht für die Unterhaltungssoftwarebranche vorgelegt. Der Report, der unter anderem von Senator Joseph Lieberman vorgestellt wurde, wirft sowohl Industrie als auch Handel Nachlässigkeiten beim Jugendschutz vor. Insgesamt wurde die Branche mit einem "F" bewertet, der schlechtesten Note im US-amerikanischen Schulsystem. Schlechte Noten bekam auch das Entertainment Software Rating Board (ESRB). Trotz der in den letzten Jahren vollzogenen Nachbesserungen bei der Alterseinstufung von Computer- und Videospielen, kämen immer noch viele Spiele viel zu gut weg. Der Bericht fordert die Branche dazu auf, endlich über ihre bisherigen Lippenbekenntnisse hinaus für ein System einzustehen, das Kinder und Jugendliche vor Erwachsenenspielen schützt.
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