Die Marktforscher der NPD Group haben die Bilanz für das 1. Quartal des US-Konsolenmarkts vorgelegt. Dabei zeigten sich erste "Ermüdungserscheinungen" bei der aktuellen Konsolengeneration. Vom Start der nächsten "Transition Period" könne noch keine Rede sein.

"Die Zahlen für das 1. Quartal zeigen, dass die aktuelle Konsolengeneration langsam in die Jahre kommt", analysiert Richard Ow, Senior Video Games Analyst der NDP Group, die Performance des US-Konsolenmarkts im 1. Quartal. Insgesamt fielen die Umsätze mit Konsolen, der dazugehörenden Software und Zubehörprodukte in den USA von rund 1,9 auf nunmehr 1,8 Mrd. Dollar. Die Entwicklung der einzelnen Unterbereiche verlief jedoch sehr unterschiedlich.

So konnten die Umsätze mit Konsolensoftware um sieben, die mit Konsolenzubehör um zehn und die mit Handheld-Hardware um acht Prozent zulegen. Ein deutliches Minus förderten die Marktforscher bei der Konsolenhardware und der Handheld-Software zutage. Mit dem Verkauf von PlayStation 2 & Co. wurden in den ersten drei Monaten lediglich 336 Mio. Dollar erwirtschaftet. Dies entspricht einem Minus von 25 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2003. Verantwortlich für den Rückgang ist nach Meinung von Ow die inzwischen erreichte hohe Verbreitung der Next-Generation-Systeme in den USA. Der Umsatz mit Handheld-Software sank um sechs Prozent auf 157 Mio. Dollar. Dennoch sind die Marktforscher zuversichtlich, was die Umsatzentwicklung der Gesamtbranche angeht.

Außergewöhnliche Software, das Spielerlebnis verbesserndes Zubehör und Online-Gaming werden laut Ow zu einer guten künftigen Umsatzentwicklung beitragen. Die beiden bestverkauften Spiele im 1. Quartal stellte einmal mehr Electronic Arts mit "NFL Street", gefolgt von "Need For Speed: Underground" (beide für PS2). Auf Rang drei folgt "Ninja Gaiden" (Xbox) von Tecmo vor Nintendos "Pokémon Colosseum" (GCN) und Segas "Sonic Heroes" (GCN).

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Gamescom 2026: Snapshots From the Business Area - Part 2
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By Pascal Wagner 2 min read