Die beiden US-Senatoren John McCain (Republikaner) und Joe Lieberman (Demokraten) haben die Vorlage eines gemeinsamen Gesetzesentwurfs angekündigt. Ziel ist eine einheitliche Kennzeichnung von Gewalt in allen Arten von Unterhaltungsmedien. Davon betroffen sind Videospiele, Kauf- und Leihvideos, Kinofilme und Audio-CDs. Der sogenannte "21st Century Media Responsibility Act of 1999" Gesetzesentwurf sieht zu diesem Zweck die Erweiterung des Gesetzes für die Kennzeichnung von Zigaretten vor. Konkret sollen die Industrien innerhalb von sechs Monaten ein gemeinsames System zur Kennzeichnung ausarbeiten. Dieses soll dann von der Federal Trade Commission abgesegnet bzw. entsprechend modifiziert werden. Nach einem Jahr darf kein Produkt ohne entsprechendes Label verkauft werden, das über Art, Zusammenhang und Intensität der Gewalt sowie der Altersfreigabe Auskunft gibt. Händler sollen bei Zuwiderhandlung eine Strafe von 10.000 Dollar bezahlen. Hersteller, die ihre Produkte nicht kennzeichnen, sollen 10.000 Dollar für jeden Tag bezahlen, an dem das Produkt im Handel ist.

Share this post

Written by

Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
One-Third of German Gamers Create Content for Games
One-third of German gamers create content for games. The translation can be found further down the page. © game – Verband der deutschen Games-Branche

One-Third of German Gamers Create Content for Games

By Marcel Kleffmann 2 min read