US-Tochter belastet Atari
Erneut ist es die US-Niederlassung, die der Atari-Gruppe die Bilanz verhageln könnte. Für das zum 31. März beendete Quartal meldete der US-Publisher erhöhten Abschreibungsbedarf an. Entlassungen in nicht unerheblichem Ausmaß sollen nun die Kosten senken.
Die US-Niederlassung bleibt das Sorgenkind im Atari-Verbund. Noch vor Veröffentlichung der Bilanz für das zum 31. März beendete Quartal meldete der Publisher für das US-Geschäft erhöhten Abschreibungsbedarf an. Derzeit werde überprüft, inwieweit Wertberichtigungen bei der US-Tochter durchgeführt werden müssen, teilte Atari mit. Wenn sich auch die Abschreibungen nicht auf die Finanzsituation auswirken werden, könnte die US-Tochter dem Konzern die Bilanz erneut verhageln.
In den USA wird Atari nun hart durchgreifen, um die Situation zu bereinigen. Entlassungen in nicht unerheblichem Ausmaß stehen an, durch die die Kostenstruktur deutlich gestrafft werden soll. Für bis zu 20 Prozent der Belegschaft von Atari Inc. steht der Job auf dem Spiel. Vor allem im administrativen Bereich werden Arbeitsplätze wegfallen. Die Restrukturierung soll bis zum 31. Juli abgeschlossen sein.