Nintendo of America beansprucht den Sieg im Wettstreit der US-Konsolenstarts für sich. Wie Unternehmens-President Regie Fils-Aime bestätige, habe man deutlich mehr Konsolen abgesetzt als Sony.

Seit gut einer Woche sind in den USA nun alle drei Next-Generation-Systeme erhältlich. Als erster der Neuankömmlinge legte nun Nintendo of America die Karten auf den Tisch: 600.000 Wii-Konsolen habe man seit Start am 19. November in den USA durchverkauft, berichten verschiedene US-Medien übereinstimmend. Einen kleinen Seitenhieb in Richtung Sony konnte sich Unternehmens-President Reggie Fils-Aime ob der guten Zahlen nicht verkneifen: "Wir haben die Auslieferungsmenge der Konkurrenz um ein Vielfaches übertroffen - und sind dennoch ausverkauft", fasst Fils-Aime die ersten acht Verkaufstage zusammen. Erfolgreichstes Spiel war erwartungsgemäß "The Legend Of Zelda: Twilight Princess", von dem offiziellen Zahlen zufolge mehr als 454.000 Einheiten seit Launch abgesetzt wurden.

Verkaufszahlen schuldig bleibt auch weiterhin der zweite Neuankömmling im Next-Gen-Markt. Aus der Firmenzentrale der US-amerikanischen Sony-Niederlassungen sind derzeit keine offiziellen Stimmen zum PS3-Abverkauf zu hören. Als sicher gilt, dass die Erstauslieferungsmenge komplett durchverkauft ist. Unklar nur, wie groß diese nun war. Während Sony offiziell von 400.000 an den US-Handel gelieferten Konsolen spricht, gehen Marktbeobachter von lediglich 150.000 bis 200.000 Einheiten aus.

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