Im Fall gegen den Gameshändler Pandora's Cube verurteilte ein Richter im US-Bundesstaat Maryland die Angeklagten zu harten Strafen. Die Verurteilten hatten modifizierte Xbox-Konsolen mit größerer Festplatte und vorinstallierten Raubkopien angeboten.

Ein Gericht im US-Bundesstaat Maryland hat mehrere Angestellte des Gameshändlers Pandora's Cube wegen des Handels mit Raubkopien zu harten Strafen verurteilt. Die Verurteilten hatten Xbox-Konsolen mit Modchips und größeren Festplatten ausgestattet und diese unter dem Namen "Super Xbox" mit einer Vielzahl vorinstallierter Raubkopien angeboten. Der Besitzer des Shops wurde zu fünf Monaten Haft und einem ebenso langem Hausarrest mit einer anschließenden Bewährungszeit von drei Jahren verurteilt. Darüber hinaus kommen auf den Hauptangeklagten eine Geldstrafe in Höhe von 247.237 Dollar und 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit zu.

Seine Angestellten kamen glimpflicher davon. Jeweils sechs Monate Hausarrest müssen von den Shop-Managern abgesessen und zwischen 150 und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit geleistet werden. Der US-Industrieverband begrüßte die harten Urteile. "Solche Urteile senden ein klares Signal an alle Gameshändler, die Raubkopien anbieten. Sie haben die volle Härte des Gesetzes zu befürchten und müssen mit sehr ernsthaften Konsequenzen für ihr Tun rechnen", so Doug Lowenstein, President der ESA.

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