Nach einem aufregenden Weihnachtsgeschäft entspannt sich die Liefersituation im US-Konsolenmarkt zusehends. Vor allem Sony scheint Presseberichten zufolge die angespannte Lage mehr und mehr in den Griff zu bekommen.

Eine Mio. PlayStation-3-Konsolen hat Sony Computer Entertainment Unternehmensangaben zufolge bis Ende Dezember in die nordamerikanischen Märkte geliefert. Gerade genug, um im heißen Weihnachtsgeschäft 2006 nicht hinter die Konkurrenz zurückzufallen. Internationalen Presseberichten zufolge bessert sich die Liefersituation derzeit zusehends. Allen voran Sony scheint demnach die angespannte Lage mehr und mehr in den Griff zu bekommen. In einem Großteil der mehr als 3700 US-GameStop-Filialen sei PlayStation 3 derzeit vorrätig, bestätigte so z.B. Daniel A. De Matteo, seines Zeichens Vice Chairman und Chief Operating Officer der Handelskette. Die von Sony im Vorfeld zugesagten kontinuierlichen Nachlieferungen haben offenbar dafür gesorgt, dass potenzielle PS3-Käufer in den meisten Fällen zum Zuge kommen.

Anders stellt sich DeMatteo zufolge die Situation bei Wii dar. Trotz ebenfalls zahlreicher Nachlieferungen ist die neue Nintendo-Konsole nach wie vor nur schwer zu bekommen. Binnen Minuten, so u.a. ein "GameSpot"-Bericht, sei jede Wii-Lieferung ausverkauft. Wie sich die Situation in den kommenden Wochen entwickeln wird, ist schwer einzuschätzen, hängt doch Erfolg oder Misserfolg derzeit vor allem von der Lieferfähigkeit der Hersteller ab. Während Sony das weltweite Shipment bis Ende März auf sechs Mio. Konsolen anheben, und so das Thema Lieferengpässe endgültig aus der Welt schaffen will, hat Nintendo öffentlich noch keine Lieferziele für 2007 formuliert. Wegen des sehr erfolgreichen Konsolenstarts darf aber angenommen werden, dass die Produktion weiter auf Hochtouren läuft.

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