Verschrecken die anhaltenden Lieferschwierigkeiten bei Wii die Kunden? IDC-Analyst Billy Pidgeon ermahnt Nintendo, deutlich mehr auszuliefern, will der Konzern in der Kundengunst nicht wieder hinter die Konkurrenz zurückfallen.

Während sich hierzulande die Wii-Liefersituation zusehends entspannt, haben gut gefüllte Wii-Lager in Japan und den USA weiter Seltenheitswert. Nach wie vor ist Nintendo offenbar kaum in der Lage, der hohen Nachfrage nach der neuen Konsole gerecht zu werden. In den USA führte der Engpass u. a. zu der zuvor kaum vorstellbaren Situation, dass Wii-Pakete im Internetausktionhaus eBay Höchspreise erzielen, während z. B. Sonys PlayStation 3 zumeist unter Ladenpreis den Besitzer wechselt.

Was sich zunächst nach einer komfortablen Situation anhört, könnte sich für Nintendo aber zum Bumerang entwickeln, davon ist zumindest US-Analyst Billy Pidgeon von IDC Research überzeugt. Denn gerade Konsumenten, die sonst keine Spielekonsole kaufen würden, könnten nach mehreren vergeblichen Shoppingtouren schnell das Interesse verlieren. Dass Nintendo die Auslieferungszahlen in absehbarer Zeit wird signifikant erhöhen können, glaubt Pidgeon nicht. Seiner Ansicht nach werde die Situation noch einige Zeit angespannt bleiben. Bis ins Jahr 2009 hinein, so Pidgeons Prognose, werden die Kunden immer mal wieder Schwierigkeiten haben, eine Wii im Geschäft zu finden.

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Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive
Harvey Smith, CEO and Creative Director at Black Pony Immersive | Ben Horne, COO and Executive Producer at Black Pony Immersive © Black Pony Immersive

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By Marcel Kleffmann 1 min read
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