USK: Gerstenberger tritt ab, Schulz übernimmt
Nach acht Jahren an der Spitze der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist ihr bisheriger Leiter, Dr. Klaus-Peter Gerstenberger, Anfang Februar auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Die Nachfolge wurde intern geregelt. Seit 6. Februar leitet Christine Schulz die USK.
Dr. Klaus-Peter Gerstenberger hat sein Amt als Leiter der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) nach acht Jahren auf eigenen Wunsch niedergelegt. Der 50-Jährige wolle sich noch einmal beruflich umorientieren, teilte die USK mit. Die Nachfolge wurde intern geregelt. Seit 6. Februar hat Christine Schulz die Leitung inne. Die Diplomsoziologin arbeitet bereits seit Jahren mit der USK zusammen. Seit nunmehr elf Jahren begleitet sie die Entwicklung der Branche.
Dr. Gerstenberger zählte in seiner Funktion als USK-Leiter zu einem der umtriebigsten Vorkämpfern der Branche. Unter seiner Leitung setzte die Prüfinstanz auch die einschneidenden Änderungen um, die 2003 mit dem neuen Jugendschutzgesetz einhergingen, und etablierte sich als verlässlicher Partner von Politik und Branche.