"Franchising" heißt das Zauberwort im Unterhaltungsgeschäft. Aus Cartoons werden TV-Serien, Kinofilme oder Spielfiguren und daraus wiederum lassen sich CD-Auskopplungen ableiten. Und: Eine bekannte Marke lässt sich prima als Computerspiel ausschlachten.

So geschehen mit mehreren Tom Clancy-Bestsellern. Bereits "Red Storm Rising" sowie "Hunt for Red October" erfuhren eine Drittverwertung, und mit "Rainbow Six" kam 1998 ein weiterer Clancy-Roman auf die PC-Bildschirme. Darin muss der Spieler als Mitglied einer Anti-Terroreinheit 16 taktische Missionen planen und ausführen. Mittlerweile sind schon mehrere, dem technischen Fortschritt angepasste "Rainbow Six"-Spiele auf den Markt.

Selbstverständlich ist auch Clancys "Ghost Recon" von 2001 mit den gängigen Konsolen kompatibel. In diesem kniffligen Rollenspiel kommandiert man als Spieler eine sechsköpfige Spezialeinheit und führt diese durch diverse Krisenherde. Facettenreiche Charaktere und das umfangreiche Waffenarsenal machen "Ghost Recon" zu einem anspruchsvollen Zeitvertreib.

2002 kam schließlich die interaktive Version von "Der Anschlag" auf den Markt. Mit taktischem Geschick befehligt man darin ein Drei-Mann-Team bei der Befreiung von Geiseln. Gerissene Gegner und der hohe Realitätsanspruch verlangen dem Spieler höchste Konzentration ab.

Am dem 27. Februar wird mit "Splinter Cell" auch Clancys neuester Coup in den Regalen stehen. Als Agent Sam Fisher gilt es Geheimdokumente sicherzustellen. Extrem spannend...

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