SCi Games hat die Veröffentlichungen von "Kane & Lynch: Dead Men" sowie "Crossfire" in das Geschäftsjahr 2008 verschoben. Auf das zu erwartende Betriebsergebnis wirken sich die späteren Veröffentlichungen zunächst negativ aus.

SCi Games wird die beiden Actiontitel "Kane & Lynch: Dead Men" und "Crossfire" nicht mehr wie ursprünglich geplant im laufenden Geschäftsjahr veröffentlichen, das am 30. Juni enden wird. Der britische Publisher führt die Entscheidung auf die neue Veröffentlichungspolitik zurück. Statt verschiedene Versionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf den Markt zu bringen, will SCi künftig die Keytitel auf allen Plattformen parallel vermarkten. Erfreulich ist die Entwicklung für PlayStation-3-Spieler. Die Verschiebung von "Kane & Lynch" ins Weihnachtsgeschäft 2007 und von "Crossfire" ins erste Quartal 2008 gibt den Entwicklerteams die nötige Zeit, um neben den bereits angekündigten Versionen für PC und Xbox 360 beide Spiele für Sonys neue Highend-Konsole zu produzieren.

Auf das zu erwartende Betriebsergebnis des laufenden Geschäftsjahres wirkt sich die Entscheidung freilich negativ aus. Um geschätzte sechs Mio. Pfund (ca. 8,8 Mio. Euro) wird das Ergebnis hinter den bisherigen Prognosen zurückbleiben. Das Warten soll sich allerdings im kommenden Geschäftsjahr auszahlen. Da der SCi-Vorstand davon ausgeht, dass die installierte Basis von PlayStation 3 im Weihnachtsgeschäft 2007 deutlich ansteigen wird, verspricht sich das Unternehmen für beide Titel erheblich bessere Vermarktungschancen. Bis zu zehn Mio. Pfund (rund 15 Mio. Euro) könnten die Spiele zum Ergebnis im Geschäftsjahr 2008 beitragen.

Neuigkeiten hatte SCi aber auch abseits des Kerngeschäfts zu vermelden. Lizenzeinnahmen aus Verfilmungen von SCi-Marken entwickeln sich zu einem immer wichtigeren Standbein für den britischen Publisher. War man seinerzeit mit "Tomb Raider" Vorreiter, so entsteht derzeit die erste "Hitman"-Verfilmung unter Regie von Xavier Gens. Mit "Kane & Lynch" steht bereits der nächste Filmdeal in den Startlöchern. Die Verhandlungen mit interessierten Filmproduzenten seien bereits weit fortgeschritten, heißt es aus London.

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Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive
Harvey Smith, CEO and Creative Director at Black Pony Immersive | Ben Horne, COO and Executive Producer at Black Pony Immersive © Black Pony Immersive

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By Marcel Kleffmann 1 min read
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